Wirtschaft im Land warnt vor Scheitern der Handelsgespräche zwischen EU und UK

„Es muss alles getan werden, um zu verhindern, dass die beginnende wirtschaftliche Erholung durch einen ‚harten Brexit‘ belastet wird“

29.06.2020 – Die Spitzenorganisationen der Wirtschaft im Land warnen vor einem Scheitern der Handelsgespräche zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich:  Zum 1. Juli läuft die Frist aus, in der Großbritannien eine Verlängerung der Übergangszeit im EU-Binnenmarkt und der Zollunion hätte beantragen können. „Die Briten haben einer Verlängerung eine Absage erteilt. Damit bleibt nur noch ein sehr kurzer Zeitraum für den Abschluss eines Handelsabkommens“, sagten Wolfgang Wolf (LVI) und Peer-Michael Dick (Arbeitgeber BW): „Ein Handelsabkommen müsste bis allerspätestens Anfang November abgeschlossen sein, um noch rechtzeitig vor Ablauf des Jahres in Kraft treten zu können. Der bisher kommunizierte Verhandlungsfortschritt ist völlig unzureichend, es konnten bislang keinerlei nennenswerte Ergebnisse erzielt werden.“

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Gedankenaustausch mit Michael Theurer MdB und Vertretern des FDP-Landesverbands

Am 22. Juni trafen sich Vertreter von LVI-Vorstand und -Beirat zu einem teils persönlichen, teils virtuellen Gedankenaustausch mit Michael Theurer MdB und Vertretern des FDP-Landesverbands. Im Mittelpunkt des Austauschs standen neben der aktuellen wirtschaftlichen Situation im Lichte der Corona-Pandemie unter anderem auch virulente Standortfragen wie die Energie- und Mobilitätswende sowie europapolitische Themen.

 

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LVI sieht Anpassungsbedarf beim Kohleausstiegsgesetz

Mit dem vorliegenden Referentenentwurf zum Kohleausstiegsgesetz wird eine rechtliche Grundlage für die Umsetzung der Empfehlung der Kommission, Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (KWSB) geschaffen. Dies ist wichtig, um zu einer tragfähigen gesamtgesellschaftlichen Lösung zu kommen. Der Prozess muss weiter zügig umgesetzt werden. Dabei wird es nach den Worten von LVI-Geschäftsführer Wolfgang Wolf darauf ankommen, dass die Entlastungen für private und gewerbliche Verbraucher zum Ausgleich steigender Strompreise im Gesetz verbindlich geregelt werden.

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Spitzenverbände begrüßen Initiative für Liquiditätsbrücke des Landes für den Mittelstand

03.04.2020 – Die Spitzenverbände der baden-württembergischen Wirtschaft haben die Initiative der Wirtschaftsministerin begrüßt, von der Corona-Krise besonders betroffene mittelständische Unternehmen mit einem eigenen Kreditprogramm zu unterstützen. Sie fordern aber weitere Maßnahmen, um die Liquiditätsversorgung der Unternehmen nach den drei Monaten, für die die Landeskredite gewährt werden, zu sichern.

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Spitzenverbände begrüßen Soforthilfeprogramm und verweisen auf Bedürfnisse größerer Unternehmen

24.03.2020 – Arbeitgeber Baden-Württemberg und LVI begrüßen die Corona-Soforthilfe des Landes. „Die Geschwindigkeit und das Ausmaß, mit dem gegenwärtig Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft – insbesondere der kleinen und kleinsten Unternehmen – ergriffen werden, ist bemerkenswert.“

Gleichzeitig gaben sie zu bedenken, dass – unabhängig vom klar erkennbaren Bemühen der Landesregierung, auch größeren Unternehmen zu helfen – die harte Grenzziehung bei 50 Mitarbeitern einen nennenswerten Teil der baden-württembergischen Wirtschaft schmerzt.

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