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Geschäftsbericht Geoinformation und Landent-
wicklung 2019 vorgelegt

Der Geschäftsbericht Geoinformation und Landentwicklung 2019 gibt einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich Geoinformation und Landentwicklung. Höhepunkte im vergangenen Jahr waren etwa der Start des Satellitenpositionierungsdienstes SAPOS® und die Einführung von Anwärtersonderzuschlägen.

„Digital und zukunftsfähig – so stellt sich die Flurneuordnungs- und Vermessungsverwaltung auch im Jahr 2019 dar. Besonders in der aktuellen Situation spielt Digitalisierung in allen Bereichen eine Schlüsselrolle. Ein Highlight im Jahr 2019 war der Start des Modellprojekts SAPOS® für die Landwirtschaft als Kooperationsprojekt von Vermessungs- und Landwirtschaftsverwaltung. Was auf den Straßen noch Zukunftsmusik ist, funktioniert auf unseren Äckern bereits. Der amtliche Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® lässt Landmaschinen autonom und präzise auf dem Feld steuern und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Digitalisierung landwirtschaftlicher Betriebsabläufe“, sagte Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Bekanntgabe des Geschäftsberichts 2019.

„Ein gut ausgebautes ländliches Wegenetz dient sowohl als Grundlage für die Fahrt der Landwirte zu ihren Feldern als auch für die aktive Freizeitnutzung unserer Bürger im Outdoor-Bereich. Diese extrem wichtige Infrastruktur einer Gemeinde bedarf einer fortwährenden, teilweise kostenintensiven Pflege und Modernisierung. Daher hat das Land das Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung ländlicher Wege ins Leben gerufen und stellt dafür bis 2021 insgesamt zehn Millionen Euro Fördermittel bereit“, betonte Hauk.

Einen weiteren Höhepunkt des vergangenen Jahres stellt die Einführung von Anwärtersonderzuschlägen für die Vorbereitungsdienste in allen drei vermessungstechnischen Verwaltungslaufbahnen dar. „Für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit unseres Landes brauchen wir qualifizierten Nachwuchs. Baden-Württemberg schafft mit diesen Zuschlägen einen interessanten Anreiz vor allem für den im Ländlichen Raum dringend erforderlichen Berufsnachwuchs“, sagte der Minister.