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Beiratssitzung Wissenschaft von BW_i
am 28. September

Am 28. September fand eine erneute Sitzung des Beirats Wissenschaft von BW_i statt, in deren Mittelpunkt neben dem Update zur Programmumsetzung 2022 auch die Ergebnisse der Lückenanalyse, der Programmentwurf 2023 sowie die strategische Ausrichtung der BW_i-Beiräte Wissenschaft und Wirtschaft insgesamt standen.

Nach kurzer Begrüßung durch die Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Katharina Holzinger (Rektorin der Universität Konstanz) und ebenso kurzer Diskussion über das Protokoll der letzten Beiratssitzung informierte Barbara Houessinon-Junger (Leiterin der Abteilung Innovationen & Talente bei BW_i) über den Stand der Programmumsetzung für das Jahr 2022.

Das Programm 2022 sei zunächst in die Bereiche Marketingmaßnahmen / Rekrutierung einerseits sowie Internationalisierung / Hochschulkooperationen andererseits eingeteilt. Unter der Überschrift Marketingmaßnahmen / Rekrutierung müsse wiederum unterschieden werden zwischen übergreifender Öffentlichkeitsarbeit, der Zielgruppe Studierende, der Zielgruppe Wissenschaftler:innen sowie zielgruppenübergreifend. Der Bereich Internationalisierung / Hochschulkooperationen setzte sich aus Informations- und Netzwerk-Veranstaltungen sowie Delegationsreisen (outgoing) zusammen.

Großen Raum nahm in den Diskussionen zur Programmumsetzung 2022 sowie zum Programmentwurf 2023 die Frage ein, über welche Kanäle heutzutage die Zielgruppen überhaupt erreicht und angesprochen werden könnten und ob beispielsweise Plattformen wie Tiktok mittlerweile genutzt würden oder nach wie vor eher nicht opportun seien, obwohl insbesondere Studienanwärter oder Studierende über diese Plattform hervorragend angesprochen werden könnten. Während Plattformen wie LinkedIn, Facebook und Instagram mittlerweile zum Standardrepertoire gehörten, tastet man sich bei Tiktok vorsichtig vor.

Im anschließenden Tagesordnungspunkt befassten sich die Beiratsmitglieder, unter ihnen für UBW Constanze Wolf, mit den Ergebnissen der vom Steinbeis Institute for Science and Markets durchgeführten Lückenanalyse zur Herkunft internationaler Studierender und Nachwuchsforscher in Baden-Württemberg im Vergleich zu Deutschland (Bund), Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Die Analyse war untergliedert in Anzahl International Studierender, Herkunftsländer, Fächer, Herkunftsländer je Fach und Internationales wissenschaftliches Personal. Fazit der Analyse war, dass die Zahl der international Studierenden in Baden-Württemberg deutlich abgenommen habe und der Anteil der aus China stammenden Studierenden nach wie vor am höchsten sei. Zu erklären sei die Abnahme insbesondere auch durch die in Baden-Württemberg vorherrschenden Studiengebühren, die es in anderen Bundesländern nicht gebe.

Abschließend diskutierten die Beiratsmitglieder die Zukunft der weiteren Zusammenarbeit der Beiräte Wissenschaft und Wirtschaft bei BW_i. So sei einerseits ein näheres Zusammenführen auch vom Aufsichtsrat gewünscht, die beiratsinterne Arbeit solle jedoch aus Sicht der Beiratsmitglieder Wissenschaft nicht zu kurz kommen, weswegen man sich darauf verständigte, neben den gemeinsamen Beiratssitzungen dennoch weiterhin auch separate Sitzungen des Beirats Wissenschaft durchzuführen.